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Frühe Hilfen Bonn


Das Netzwerk für Vater, Mutter, Kind

Sonder-Newsletter 01
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Netzwerkpartner, 


die Corona-Krise, verbunden mit Unsicherheiten, Ängsten und Einschränkungen aber auch vielen kreativen Ideen und einer Welle von Hilfsbereitschaft und Solidarität, bestimmt momentan unser Leben.
Unser Alltag ist auf den Kopf gestellt - nichts ist mehr, wie es war. Das Kontaktverbot hat massive Auswirkungen auf den Kern unseres professionellen Handelns: Die Arbeit mit Menschen - und wie viele von Ihnen machen wir uns vor allem um die Familien Sorgen, die sehr beengt wohnen, alleine auf sich gestellt, krank oder anderweitig belastet sind
Umso wichtigier, dass wir die vorhandenen Angebote weiter bündeln und zugänglich machen - auch, wenn es in der gewohnten Form nicht mehr möglich ist.

Uns erreichen täglich neue Informationen unserer Netzwerkpartner zum Umgang mit der Krise: Während Bildungseinrichtungen darum bemüht sind, ihre Angebote mithilfe der digitalen Medien aufrecht zu erhalten, konzentrieren sich viele Beratungsstellen auf Telefonsprechstunden oder bieten Onlineberatung an. Die aufsuchend tätigen Kolleg*innen wie die Sozialpädagogischen Familienhelfer*innen, die Hebammen und Familienhebammen sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen schränken ihre face-to-face-Kontakte zwar ein, sind aber weiter für die Familien ansprechbar.

Schicken Sie uns gerne wichtige Infos zu Ihrem Angebot zu, melden Sie sich fallbezogen und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen  in der Arbeit mit den Familien mit. Wenn sich Bedarfe abzeichnen, können wir vielleicht gemeinsam krisengerechte Angebote schaffen.

Mit diesem Sonder-Newsletter möchten wir dazu beitragen, Ihnen einen Überblick zu verschaffen und Sie mit wichtigen Informationen aus der Bonner Angebotslandschaft zu versorgen. 

Herzlichst, Ihre

Susanne Absalon und Anja Henkel

Unsere Themen:
In eigener Sache
Aktuelle Informationen aus den Einrichtungen

In eigener Sache
Die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen: Wir bleiben am Ball!

Auch die Koordinierungsstelle folgt schweren Herzens der Empfehlung, soziale Kontakte zu vermeiden.
Demzufolge sind alle geplanten Veranstaltungen des Netzwerks  bis zum 19. April ausgesetzt. Auch Hausbesuche durch unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen, die Familienhebammen und die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen finden nur noch in besonderen Ausnahmefällen statt.

Trotz dieser massiven Einschränkungen sind wir weiterhin für Familien und unsere Netzwerkpartner präsent. Sie erreichen uns täglich zwischen 9.00 und 13.00 Uhr unter 0228-224155 oder per Mail unter info@fruehehilfen-bonn.de.

Wichtige Informationen bündeln wir auch auf unserer Homepage, darunter Wissenswertes zum Coronavirus mit Informationen von Stadt, Land und Bund sowie Spiel-, Sport- und Lernangebote für Familien.
Aktuelle Informationen aus den Einrichtungen
Persönliche Kontakte meiden - Einrichtungen setzen auf telefonische Beratung und digitale Medien

Viele pädagogische Einrichtungen aus dem Netzwerk müssen schließen oder alternative Wege finden, um ihr Beratungsangebot aufrecht erhalten zu können. Die Regel ist, dass persönliche Kontakte, Kursangebote und offene Treffs nicht stattfinden. Die Einrichtungen sind aber telefonisch zu erreichen. Genauere Informationen zu den Telefonzeiten und Möglichkeiten der Kommunikation mithilfe digitaler Medien finden Sie auf der jeweiligen Homepage.
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Besondere Angebote der Schwangerschaftsberatungsstellen

Schwangerschaftsberatungsstellen sind mit ihren finanziellen Hilfen, der Schwangerschaftskonfliktberatung und der Beratung zur Vertraulichen Geburt als zentrales Versorgungsangebot einzustufen und gehalten, Schwangeren und ihren Partnern den Zugang zu diesen Angeboten weiter zu ermöglichen.
Laut Erlass des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI) vom 17.03.2020 muss die Konfliktberatung nach §8SchKG aufrecht erhalten werden. Anstelle der üblichen persönlichen Gespräche wird derzeit auf telefonischen Kontakt oder eine Beratung mittels digitaler Medien gesetzt. Der Beratungsschein kann dann auch per Post oder mithilfe digitaler Medien zugestellt werden.
Auch die Beantragung von Mitteln aus der Bundesstiftung Mutter und Kind und die Beratung zur Vertraulichen Geburt werden weiterhin angeboten. Die Bonner Schwangerschaftsberatungsstellen haben hierzu Möglichkeiten entwickelt. Genauere Informationen sind bei den Einrichtungen zu erfragen.
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Mehrsprachige Beratung und Informationen für Familien

Haus Vielinbusch in Tannenbusch bietet derzeit telefonisch auch mehrsprachige Beratung an: Von Montag bis Freitag jeweils 9.00 bis 15.00 Uhr u.a. in arabischer oder französischer Sprache. Telefon: 0228-76363873.

Mehrsprachige Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage www.fruehehilfen-bonn.de.
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Begleitung im Kreißsaal wieder möglich

In den Bonner Geburtskliniken durften zwischenzeitlich nur noch die Gebärenden den Kreißsaal betreten - ohne Kindsvater oder eine Begleitperson. Dies hat zu vielfältigen Protesten geführt und durch einen neuen Erlass des Landesministeriums konnten die Regeln seit dem 23. März wieder gelockert werden, was wir sehr begrüßen. Die nun bestehenden Regelungen der Geburtskliniken finden Sie auf der jeweiligen Homepage.
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Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Frühe Hilfen Bonn - Das Netzwerk für Vater, Mutter, Kind
Die Koordinierungsstelle wird getragen von:

Familienkreis e.V.
Breite Straße 76
53111 Bonn

Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
Dyroffstr. 7
53113 Bonn
Deutschland

0228 224155
info@fruehehilfen-bonn.de
www.fruehehilfen-bonn.de